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Zuwanderungsrecht

Das Aufenthaltsrecht regelt die Anforderungen, die für den Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland an ausländische Staatsangehörige gestellt werden. So komplex die Motive für einen Aufenthalt in Deutschland sein können, so weitgefächert ist der Regelungsbereich, der beachtet werden muss.

Wir beraten und vertreten Sie insbesondere auf den Gebieten:

  • nationales Aufenthaltsrecht
  • europäisches Aufenthaltsrecht für Unionsbürger und ihre Familienangehörigen
  • Aufenthaltsrecht für türkische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen
  • Aufenthaltsbeendigung durch Ausweisung/Abschiebung
  • Strafrechtliche Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht
  • Visumsverfahren z.B. zum Zwecke des Familiennachzuges, der Ausbildung, der Erwerbstätigkeit, der Niederlassung und Dienstleistungserbringung
  • Auslandsadoptionen
  • Einbürgerung

Das Aufenthaltsrecht ist ein kaum überschaubares und sich ständig entwickelndes kompliziertes Rechtsgebiet. Es ist zu einem Gebiet für Experten geworden.
Die kompetente Beratung und Vertretung von ausländischen Staatsangehörigen erfordert nicht nur umfassendes Wissen der gesetzlichen Ansprüche, sondern auch eine kontinuierliche Erfahrung im Umgang mit Behörden und Gerichten.

Das deutsche Zuwanderungsrecht geht zurück auf die Ausländerpolizeiverordnung aus dem Jahr 1938. Die Einordnung des Zuwanderungsrechts in das Polizeirecht hatte zur Folge, dass das Zuwanderungsrecht im Sinne der staatlichen Gefahrenabwehr geregelt wurde.
Auch wenn seit dem 01.01.2005 eine umfassende Veränderung der rechtlichen Regelungen erfolgte, so ist inhaltlich Vieles unverändert geblieben. Die minimalen Verbesserungen sind dem zunehmenden europarechtlichen Druck und der Anpassung an internationale Standards geschuldet. Die Europäisierung des Aufenthaltsrechts hat bereits jetzt zur Folge, dass mehrere Vorschriften des aktuellen Gesetzes nicht mehr oder künftig nicht anzuwenden sind.

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) hat eine immense Bedeutung nicht nur für Unionsbürger und türkische Staatsangehörige, sondern zukünftig auch für aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige aus Nicht-EU Ländern.

Die Rechtsstellung von türkischen Staatsangehörigen wurde in Deutschland lange Zeit verkannt. Das Assoziationsabkommen aus dem Jahre 1963 vermittelt viele soziale und aufenthaltsrechtliche Rechte, die über die nationalen Regelungen hinausgehen.